Lernen an Stationen

Seit einem halben Jahr lernen die allerjüngsten Schüler, die Kinder der Eingangsklassen, die ersten Buchstaben. Sie berichten hier von der Arbeit an den Stationen:

Lernen an Stationen

Alle 14 Tage lernen wir einen neuen Buchstaben. Damit wir uns den neuen Buchstaben richtig gut merken können, gibt es sehr viele Stationen, an denen wir mit allen Sinnen Aufgaben zum neuen Buchstaben bearbeiten.

Wir arbeiten immer im Team mit einem Partner zusammen und müssen uns zuerst einmal besprechen, womit wir anfangen. Das ist nicht immer ganz so einfach, klappt aber inzwischen schon recht gut. Die Stationen kennen wir inzwischen schon sehr gut. Es gibt zum Beispiel eine Station zum genauen Sehen, wo wir den neuen Buchstaben ganz oft suchen und markieren müssen. Bei einer anderen Station fühlen wir in einer Kiste, ob wir den neuen Buchstaben ertasten können. Außerdem üben wir, schön und richtig zu schreiben, genau hinzuhören und zu lesen. Bei der „Knetstation“ besprechen wir uns zuerst: Einer knetet den kleinen und der andere den großen Buchstaben. Am beliebtesten sind meistens die Computerstation, bei der wir ganz genau hören müssen und die Spielstation, bei der wir ein schönes Spiel zum Lesen oder Hören spielen können.

Bei der Stationsarbeit stehen die Klassentüren immer auf, so dass wir auch unsere Freunde aus den anderen E-Klassen auf dem Flur treffen können und sehen, wir sie gerade arbeiten. Das Lernen an Stationen macht immer sehr viel Spaß und inzwischen wissen auch alle Kinder ganz genau, was sie wann zu tun haben.